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Employer Branding

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SOULMASTERY

Was hat „employer branding“ mit Meditation zu tun? Zunächst muss ich so fair sein und selbst zugeben, dass mir selbst noch vor einigen Monaten nicht klar war, dass „employer branding“ mittlerweile ein feststehender Begriff in der HR Welt geworden ist. Daher eine kurze Definition aus der Lieblingsquelle Wikipedia:

Employer Branding (dt. Arbeitgebermarkenbildung) ist eine unternehmensstrategische Maßnahme, bei der Konzepte aus dem Marketing – insbesondere der Markenbildung – angewandt werden, um ein Unternehmen insgesamt als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und von anderen Wettbewerbern im Arbeitsmarkt positiv abzuheben (zu positionieren).

Die Idee für den Zusammenhang zwischen Meditation und „Arbeitgebermarkenbildung“ herzustellen kam mir, als ich mal wieder von einer jungen Frau erfahren habe, die ihr VWL Studium an den Nagel gehängt, Philosophiestudium angefangen hatte und sich fragt, was mit der Welt eigentlich los ist. Solche Werdegänge begegnen uns sehr häufig in der letzten Zeit. Natürlich zieht „Gleiches“ „Gleiches“ an, dennoch sehe ich hier einen klaren Trend. Von meinen ehemaligen Kollegen bei der Unternehmensberatung und auch aus den Banken höre ich, dass es immer schwieriger wird „passable Kandidaten“ anzulocken. Ein Bekannter, der in einer renommierten Anwaltskanzlei tätig ist, bestätigte diesen Umstand auch für den Juristensektor. Daher ist „employer branding“ nicht nur etwas für den Mittelständer, den keiner in der Uni kennt oder ein Unternehmen welches Klosteine herstellt. Die Vermarktung der Tätigkeit ist sehr wohl schon bei den großen Brands und Konzernen angekommen. Der beklagte „Fachkräftemangel“ trägt auch sicher hierzu bei. Die wahren Hintergründe sehen für mich jedoch anders aus. Durch meinen eigenen Bekannten- und Freundeskreis, aber auch durch die vielen Gespräche mit unseren Kunden, stelle ich immer wieder fest, dass die Zeiten sich geändert haben. Die Absolventen heute wissen ganz genau bescheid über die Zustände bei den Beratungen, Banken und den sonstigen ehemals attraktiven Branchen. Die Information fließt in der heutigen Gesellschaft ungehindert dank Social Media und dem Internet. Es sollte also keinen überraschen, dass die jungen Menschen bestens bescheid wissen, wo welche Arbeitsbedingungen herrschen. Es ist problemlos im Internet nachlesbar, wie die Stimmung unter den Mitarbeitern und im Team  ist, wie es um die Entlohnung oder Arbeitszeit bestellt ist. Dies hat das Spiel in den letzten paar Jahren drastisch verändert.

soulmastery

Die Argumentation so mancher Artikel und Kolumnen geht dann in die Richtung der Generationsschubladen. Da wird dann über die Generation Y und Z geklagt oder Tipps zum „Umgang“ mit diesen „Human Ressources“ gegeben. Meine Erfahrung zeigt, dass der „Virus“ der Sinnhaftigkeit auch die Generation X erfasst hat, zu der ich auch zähle. Diese Generation war noch diejenige, die zuverlässige Arbeitsbienchen geliefert hatte, die sich für Titel, Geld und Ego bis zur völligen Selbstaufgabe in die Karriere stürzten. Auch diese Menschen denken jetzt immer öfter um, wenn sie sich selbst nicht schon durch Familie, Kredite und „Lebensumstände“ jenseits des „points of no return“ sehen.

Was wollen die Menschen also? Will denn keiner mehr hier arbeiten? Wollen alle nur bedingungsloses Einkommen? Auch wenn diese Idee mit  dem einen oder anderen stark resoniert bzw. polarisiert, so bin ich der Meinung, dass es nur einen ganz geringen Teil betreffen würde. Nur wenige können überhaupt „nichts“ tun. Der Mensch will etwas erschaffen, er hat Schöpfernatur. Kreativ zu sein liegt tief in unserem Wesen. Viele wollen sich einbringen, wollen etwas erschaffen und auch etwas zu der Gesellschaft beitragen. Das „was“ und „wie“ hat sich jedoch stark geändert.

soulmastery

Bedingt durch unseren gesellschaftlichen Wohlstand und die zwischenmenschlichen Dynamiken in dieser immer schneller werdenden Welt scheinen die Menschen mehr denn je den „Sinn“ zu suchen. Als erstes scheint es dabei die Arbeit zu treffen. Das ist auch insofern logisch, als dass wir die meiste „Wachzeit“ bei und mit der Arbeit verbringen und diese scheinbar unser Überleben  sichert. Die Sinnhaftigkeit des täglichen Tuns rückt bei sehr vielen Menschen in den höher qualifizierten Berufen in den Vordergrund. Keiner sieht seine Erfüllung in der Abarbeitung von Dokumenten oder der Erstellung von Powerpoints und Berichten. Die Menschen, die uns begegnen, wollen zumeist einen Beitrag leisten, der wertgeschätzt wird und irgendwie nachvollziehbar die Welt zu einem besseren Ort macht oder zumindest diese nicht verschlimmert.

Mitarbeiter Branding zeigt öfters wie „cool“ es ist in einem Unternehmen zu arbeiten und wenn es gut gemacht ist, kommt auch häufig ein Wink in die Richtung der Sinnhaftigkeit der Arbeit und der Wertschätzung der Mitarbeiter. Nicht überraschend zieht es nur dort, wo auch wirkliche Substanz dahinter ist. Wir erinnern uns, dass im Netz alles darüber nachzulesen ist, wie es wirklich hinter der leuchtenden Reklame des „employer brandings“ aussieht.

soulmastery

Langsam kommen wir der Sache mit der Meditation näher, denn ein Unternehmen dessen Führung den Mehrwert von Achtsamkeit (und im besten Falle Meditation) im Zusammenhang mit der täglichen Arbeitstätigkeit verstanden hat, schickt ein sehr deutliches Signal in Richtung junger Absolventen und der begehrten Talents. Wie immer macht Silicon Valley es uns vor. Dort gibt es bei Google, Apple, Microsoft usw. längst interne Abteilungen, die sich nur mit den Themen der geistigen Entwicklung ihrer „Ressourcen“ beschäftigen. Meditationsräume sind reichlich vorhanden und die tägliche Einkehr in sich in einem produktiven Arbeitstag gehört zur Normalität.

Mehr junge Menschen denn je beschäftigen sich in Ihrer Freizeit mit Yoga, Meditation und anderen Richtungen des geistigen Wachstums. Ein Unternehmen welches nicht nur mit einem solchem Angebot an seine Arbeitskräfte wirbt, sondern wo auch die Chefetage dies vorlebt und dies auch noch öffentlich macht, ist bei den jungen Leuten „zufälligerweise“ sehr begehrt. Viele führende Persönlichkeiten in den USA stellen ihren beruflichen Erfolg zum großen Teil auf meditative Praxis und damit das unvergleichliche geistige Wachstum ab. Für die Mitarbeiter leitet sich aus diesem Umstand Empathie, Intuition und Achtsamkeit des Managementteams ab. Häufig ist der Rückschluss – „hier werde ich gesehen“ und „mein Beitrag macht einen Unterschied“.

soulmastery

Bezeichnenderweise sind es auch die Unternehmen, die sich über geringere Fluktuationsraten (= Neudeutsch „talent retention“) freuen und eine höhere Innovationsdichte aus den eigenen Reihen vorweisen. Damit schließt sich die Klammer hinter ,,Meditation 4 Employer Branding‘‘. Achtsamkeit und die Möglichkeit der Meditation im Arbeitsalltag gehört meiner Meinung nach in das Portfolio eines jeden führenden Unternehmens, wenn dieses in einigen Jahren auch noch in dieser führenden Position sein will. Hier bietet sich gleichzeitig natürlich auch die Chance für diejenigen, die heute zwar in der zweiten oder dritten Reihe stehen, aber schon Morgen die Nase vorne haben könnten. Nicht selten hören wir von der Generation X, Y und Z – „lieber arbeite ich entspannt in Teilzeit, als mir noch mehr Glump zu kaufen“. Wenn die HR Abteilungen hieraus nun die richtigen Schlüsse ziehen, können sie die gewünschten Talente sich innerhalb der Arbeit entfalten lassen und sie für die Tätigkeit begeistern, indem der Arbeitsalltag durch Achtsamkeit, Empathie und Kreativität geprägt wird. Dies ist dank der kommenden Digitalisierungswelle und Automatisierung in so gut, wie jedem Bereich möglich. Der wichtigste Meilenstein ist jedoch das Miteinander. Dies fängt wie immer „oben“ an, denn nicht umsonst lautet das heutzutage viel benutzte Sprichwort: „Der Fisch stinkt vom Kopf“.

Unser Ansatz des #workasmeditation geht genau in diese Richtung. Mit Meditation4Business bieten wir den Unternehmen einen Ansatz das Management für diese Themen zu öffnen und sich so nachhaltig von innen heraus zu entwickeln. Die Transformation wird am Anfang Kraft, Mut und Arbeit an sich selbst von den Führungskräften und der Organisation fordern. Ist die Transformation einmal im Gange ist das Internet auch hier zur Stelle und die nachhaltige Transformation wird den Generationen X, Y und Z schnell zufließen. Hier spart man sich wiederrum die Arbeit fürs Marketing. Wenn die „inneren Werte“ stimmen ist dies genauso transparent in unserem Zeitalter, wie hohle Marketingparolen und vermeintliche Unternehmenswerte, die häufig der bloßen Dekoration der Büroräume dienen.

Wie immer ist Authentizität der Schlüssel zum Erfolg.

soulmastery

Gerne unterstützen wir Dein „employer branding“ mit vielfältigen und nachhaltigen Ansätzen und Angeboten zu den Themen Achtsamkeit, Empathie, Intuition und Kreativität durch Meditation4Business.

Vielen Dank, dass Du einen Artikel von soulmastery gelesen hast. Weitere Artikel findest Du hier: SoulMastery

[:en]

SOULMASTERY

What does employer branding have to do with meditation? First of all, I have to be so fair and admit that even a few months ago I didn’t realize that employer branding had become an established term in the HR world. Hence a short definition from THE favourite source Wikipedia:

Employer brand describes an employer’s reputation as a place to work, and their employee value proposition, as opposed to the more general corporate brand reputation and value proposition to customers. The term was first used in the early 1990s, and has since become widely adopted by the global management community. Minchington describes employer brand as „the image of your organization as a ‚great place to work‘ in the mind of current employees and key stakeholders in the external market (active and passive candidates, clients, customers and other key stakeholders). The art and science of employer branding is therefore concerned with the attraction, engagement and retention initiatives targeted at enhancing your company’s employer brand.“

The idea for the connection between meditation and „employer branding“ came to me when I heard about a young woman who had quit her studies of economics, started studying philosophy and wondered what was going on with the world on the large scale. Such careers seems to be very common in recent times judging by our experience with our clients. Of course, „like“ attracts „like“, but I see a clear trend here. I hear from my former colleagues at the management consultancy and also from the banks that it is becoming increasingly difficult to attract „suitable candidates“. A friend who works in a renowned law firm also confirmed this fact for the legal sector. Therefore „employer branding“ is not only something for the mid-sized companies unfamiliar to university students or a company that manufactures toilets. The employer marketing has already reached the big brands and corporations. The bemoaned „shortage of skilled workers“ certainly contributes to this. But the true reasons are different in my opinion. Through my own circle of friends and acquaintances, but also through the many conversations with our customers, I notice again and again that times have changed. Today’s graduates know exactly what is going on in the consulting, banking and other formerly attractive sectors. Information flows unhindered in today’s society thanks to social media and the Internet. So it should come as no surprise that young people are well aware of where and what working conditions prevail. It is easy to read on the Internet what the mood is among the employees and in the team, what the conditions are regarding compensation and working hours. This has drastically changed the game in the last few years.

soulmastery

The argumentation of some articles and columns goes then in the direction of the generation pigeonholes. There are complaints about the generation Y and Z or advice for „dealing“ with these „human resources“. My experience shows that the „virus“ of meaningfulness has also reached generation X, to which I also belong myself. This generation was still the one that had provided reliable work bees, who threw themselves into their careers for titles, money and ego until they lost themselves completely. These people, too, are increasingly rethinking their lives unless they see themselves beyond the „point of no return“ through family, mortgages and „life circumstances“ .

So what do people want? Does nobody want to work anymore? Does everyone only want unconditional income? Even if this idea resonates or polarizes strongly with one or the other, I am of the opinion that it would concern only a very small part. Only a few can really do „nothing“ at all. A human being wants to be creative, as we all have creator nature inside of our selves. To be creative lies deep in our being. Many want to get involved, want to create something and also contribute something to society. But the „what“ and „how“ has changed a lot.

soulmastery

Due to our social prosperity and the interpersonal dynamics in this ever accelerating world, people seem to be looking for „meaning“ more than ever. The first thing they seem to consider in this process is their work. This seems consistent in the sense that we usually spend most of our „waking time“ at and with work and that this obviously secures our survival. The meaningfulness of our daily activities comes to the foreground with many people in the higher qualified professions. Rarely one finds fulfilment in the processing of documents or the creation of power points and reports. The people who we encounter mostly want to make a contribution that is valued and somehow comprehensibly makes the world a better place or at least does not make it worse.

Employer branding often shows how „cool“ it is to work in a company and if it is well done, there is often a hint in the direction of the meaningfulness of the work and the appreciation of the employees. Not surprisingly, it only seems really work with real substance behind it. Let’s recall that you can read everything on the net about what it really looks like behind the luminous employer branding billboards.

soulmastery

Slowly we are getting closer to the thing with meditation, because a company whose management has understood the added value of mindfulness (and in best case meditation) in connection with daily work activities, sends a very clear signal to young graduates and much desired „talents“. As always, Silicon Valley is leading the way. There are internal departments at Google, Apple, Microsoft, etc. that exclusively deal with the personal development of their „human resources“. Meditation rooms are abundantly available and the daily retreat into oneself in a productive working day belongs to normality.

More young people than ever are engaged in yoga, meditation and other directions of spiritual growth in their free time. A company which not only advertises such an offer to its employees, but also where the executive floor exemplifies it and makes it public, is „coincidentally“ very popular with young people. Many leading personalities in the USA attribute their professional success largely to meditative practice and thus to incomparable spiritual growth. Empathy, intuition and mindfulness of the management team are therefore derived from this circumstance by the (potential) employees. Often the conclusion is „here I am seen as a person“ and „my contribution makes a difference“.

soulmastery

Remarkably, companies with mindfulness programs display lower fluctuation rates (buzzword: „talent retention“) and higher innovation density from within their own ranks. This closes the loop for „Meditation 4 Employer Branding“. In my opinion, mindfulness and the possibility of meditation in everyday working life belongs in the portfolio of every leading company if it wants to remain in this leading position going forward. Here, of course, there is also the opportunity for those who are in the second or third row today, but who could already be ahead tomorrow. We often hear about Generation X, Y and Z – „I would rather work part-time than buy more stuff“. If the HR departments draw the right conclusions from this, they can develop the desired talents within their day-to-day work and get them excited about their daily tasks by shaping their daily work with mindfulness, empathy and creativity. Thanks to the coming wave of digitization and automation, this will be applicable in many areas. The most important milestone, however, is mutual interaction with empathy for each other. This is a clearly „top-down“ process and shapes sustainable corporate culture only in case the mindfulness initiatives are promoted through „leading by example“ by top management.

Our approach of #workasmeditation goes exactly in this direction. With #Meditation4Business we offer companies an approach to open up management-mindset for these topics and to develop the corporate culture in a sustainable way – from the inside out. In the beginning the transformation will demand strength, courage and work on oneself from the executives and the organization. Once the transformation is underway, the Internet will also be there and the news on the sustainable transformation will flow quickly to generations X, Y and Z. Here comes then the ROI in terms of marketing-savings. If the proclaimed „inner values“ are truly lived, this becomes just as transparent in our internet age, as hollow marketing slogans and pretended corporate values, which often serve as mere decoration for office spaces.

As always, authenticity is the key to success.

soulmastery

We are happy to support your „employer branding“ with our approach towards a sustainable evolution of corporate culture and mindfulness embracing and developing empathy, intuition and creativity through Meditation4Business.

Thank you for reading our soulmastery blog. Read on: SoulMastery

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SOULMASTERY

Was hat „employer branding“ mit Meditation zu tun? Zunächst muss ich so fair sein und selbst zugeben, dass mir selbst noch vor einigen Monaten nicht klar war, dass „employer branding“ mittlerweile ein feststehender Begriff in der HR Welt geworden ist. Daher eine kurze Definition aus der Lieblingsquelle Wikipedia:

Employer Branding (dt. Arbeitgebermarkenbildung) ist eine unternehmensstrategische Maßnahme, bei der Konzepte aus dem Marketing – insbesondere der Markenbildung – angewandt werden, um ein Unternehmen insgesamt als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und von anderen Wettbewerbern im Arbeitsmarkt positiv abzuheben (zu positionieren).

Die Idee für den Zusammenhang zwischen Meditation und „Arbeitgebermarkenbildung“ herzustellen kam mir, als ich mal wieder von einer jungen Frau erfahren habe, die ihr VWL Studium an den Nagel gehängt, Philosophiestudium angefangen hatte und sich fragt, was mit der Welt eigentlich los ist. Solche Werdegänge begegnen uns sehr häufig in der letzten Zeit. Natürlich zieht „Gleiches“ „Gleiches“ an, dennoch sehe ich hier einen klaren Trend. Von meinen ehemaligen Kollegen bei der Unternehmensberatung und auch aus den Banken höre ich, dass es immer schwieriger wird „passable Kandidaten“ anzulocken. Ein Bekannter, der in einer renommierten Anwaltskanzlei tätig ist, bestätigte diesen Umstand auch für den Juristensektor. Daher ist „employer branding“ nicht nur etwas für den Mittelständer, den keiner in der Uni kennt oder ein Unternehmen welches Klosteine herstellt. Die Vermarktung der Tätigkeit ist sehr wohl schon bei den großen Brands und Konzernen angekommen. Der beklagte „Fachkräftemangel“ trägt auch sicher hierzu bei. Die wahren Hintergründe sehen für mich jedoch anders aus. Durch meinen eigenen Bekannten- und Freundeskreis, aber auch durch die vielen Gespräche mit unseren Kunden, stelle ich immer wieder fest, dass die Zeiten sich geändert haben. Die Absolventen heute wissen ganz genau bescheid über die Zustände bei den Beratungen, Banken und den sonstigen ehemals attraktiven Branchen. Die Information fließt in der heutigen Gesellschaft ungehindert dank Social Media und dem Internet. Es sollte also keinen überraschen, dass die jungen Menschen bestens bescheid wissen, wo welche Arbeitsbedingungen herrschen. Es ist problemlos im Internet nachlesbar, wie die Stimmung unter den Mitarbeitern und im Team  ist, wie es um die Entlohnung oder Arbeitszeit bestellt ist. Dies hat das Spiel in den letzten paar Jahren drastisch verändert.

soulmastery

Die Argumentation so mancher Artikel und Kolumnen geht dann in die Richtung der Generationsschubladen. Da wird dann über die Generation Y und Z geklagt oder Tipps zum „Umgang“ mit diesen „Human Ressources“ gegeben. Meine Erfahrung zeigt, dass der „Virus“ der Sinnhaftigkeit auch die Generation X erfasst hat, zu der ich auch zähle. Diese Generation war noch diejenige, die zuverlässige Arbeitsbienchen geliefert hatte, die sich für Titel, Geld und Ego bis zur völligen Selbstaufgabe in die Karriere stürzten. Auch diese Menschen denken jetzt immer öfter um, wenn sie sich selbst nicht schon durch Familie, Kredite und „Lebensumstände“ jenseits des „points of no return“ sehen.

Was wollen die Menschen also? Will denn keiner mehr hier arbeiten? Wollen alle nur bedingungsloses Einkommen? Auch wenn diese Idee mit  dem einen oder anderen stark resoniert bzw. polarisiert, so bin ich der Meinung, dass es nur einen ganz geringen Teil betreffen würde. Nur wenige können überhaupt „nichts“ tun. Der Mensch will etwas erschaffen, er hat Schöpfernatur. Kreativ zu sein liegt tief in unserem Wesen. Viele wollen sich einbringen, wollen etwas erschaffen und auch etwas zu der Gesellschaft beitragen. Das „was“ und „wie“ hat sich jedoch stark geändert.

soulmastery

Bedingt durch unseren gesellschaftlichen Wohlstand und die zwischenmenschlichen Dynamiken in dieser immer schneller werdenden Welt scheinen die Menschen mehr denn je den „Sinn“ zu suchen. Als erstes scheint es dabei die Arbeit zu treffen. Das ist auch insofern logisch, als dass wir die meiste „Wachzeit“ bei und mit der Arbeit verbringen und diese scheinbar unser Überleben  sichert. Die Sinnhaftigkeit des täglichen Tuns rückt bei sehr vielen Menschen in den höher qualifizierten Berufen in den Vordergrund. Keiner sieht seine Erfüllung in der Abarbeitung von Dokumenten oder der Erstellung von Powerpoints und Berichten. Die Menschen, die uns begegnen, wollen zumeist einen Beitrag leisten, der wertgeschätzt wird und irgendwie nachvollziehbar die Welt zu einem besseren Ort macht oder zumindest diese nicht verschlimmert.

Mitarbeiter Branding zeigt öfters wie „cool“ es ist in einem Unternehmen zu arbeiten und wenn es gut gemacht ist, kommt auch häufig ein Wink in die Richtung der Sinnhaftigkeit der Arbeit und der Wertschätzung der Mitarbeiter. Nicht überraschend zieht es nur dort, wo auch wirkliche Substanz dahinter ist. Wir erinnern uns, dass im Netz alles darüber nachzulesen ist, wie es wirklich hinter der leuchtenden Reklame des „employer brandings“ aussieht.

soulmastery

Langsam kommen wir der Sache mit der Meditation näher, denn ein Unternehmen dessen Führung den Mehrwert von Achtsamkeit (und im besten Falle Meditation) im Zusammenhang mit der täglichen Arbeitstätigkeit verstanden hat, schickt ein sehr deutliches Signal in Richtung junger Absolventen und der begehrten Talents. Wie immer macht Silicon Valley es uns vor. Dort gibt es bei Google, Apple, Microsoft usw. längst interne Abteilungen, die sich nur mit den Themen der geistigen Entwicklung ihrer „Ressourcen“ beschäftigen. Meditationsräume sind reichlich vorhanden und die tägliche Einkehr in sich in einem produktiven Arbeitstag gehört zur Normalität.

Mehr junge Menschen denn je beschäftigen sich in Ihrer Freizeit mit Yoga, Meditation und anderen Richtungen des geistigen Wachstums. Ein Unternehmen welches nicht nur mit einem solchem Angebot an seine Arbeitskräfte wirbt, sondern wo auch die Chefetage dies vorlebt und dies auch noch öffentlich macht, ist bei den jungen Leuten „zufälligerweise“ sehr begehrt. Viele führende Persönlichkeiten in den USA stellen ihren beruflichen Erfolg zum großen Teil auf meditative Praxis und damit das unvergleichliche geistige Wachstum ab. Für die Mitarbeiter leitet sich aus diesem Umstand Empathie, Intuition und Achtsamkeit des Managementteams ab. Häufig ist der Rückschluss – „hier werde ich gesehen“ und „mein Beitrag macht einen Unterschied“.

soulmastery

Bezeichnenderweise sind es auch die Unternehmen, die sich über geringere Fluktuationsraten (= Neudeutsch „talent retention“) freuen und eine höhere Innovationsdichte aus den eigenen Reihen vorweisen. Damit schließt sich die Klammer hinter ,,Meditation 4 Employer Branding‘‘. Achtsamkeit und die Möglichkeit der Meditation im Arbeitsalltag gehört meiner Meinung nach in das Portfolio eines jeden führenden Unternehmens, wenn dieses in einigen Jahren auch noch in dieser führenden Position sein will. Hier bietet sich gleichzeitig natürlich auch die Chance für diejenigen, die heute zwar in der zweiten oder dritten Reihe stehen, aber schon Morgen die Nase vorne haben könnten. Nicht selten hören wir von der Generation X, Y und Z – „lieber arbeite ich entspannt in Teilzeit, als mir noch mehr Glump zu kaufen“. Wenn die HR Abteilungen hieraus nun die richtigen Schlüsse ziehen, können sie die gewünschten Talente sich innerhalb der Arbeit entfalten lassen und sie für die Tätigkeit begeistern, indem der Arbeitsalltag durch Achtsamkeit, Empathie und Kreativität geprägt wird. Dies ist dank der kommenden Digitalisierungswelle und Automatisierung in so gut, wie jedem Bereich möglich. Der wichtigste Meilenstein ist jedoch das Miteinander. Dies fängt wie immer „oben“ an, denn nicht umsonst lautet das heutzutage viel benutzte Sprichwort: „Der Fisch stinkt vom Kopf“.

Unser Ansatz des #workasmeditation geht genau in diese Richtung. Mit Meditation4Business bieten wir den Unternehmen einen Ansatz das Management für diese Themen zu öffnen und sich so nachhaltig von innen heraus zu entwickeln. Die Transformation wird am Anfang Kraft, Mut und Arbeit an sich selbst von den Führungskräften und der Organisation fordern. Ist die Transformation einmal im Gange ist das Internet auch hier zur Stelle und die nachhaltige Transformation wird den Generationen X, Y und Z schnell zufließen. Hier spart man sich wiederrum die Arbeit fürs Marketing. Wenn die „inneren Werte“ stimmen ist dies genauso transparent in unserem Zeitalter, wie hohle Marketingparolen und vermeintliche Unternehmenswerte, die häufig der bloßen Dekoration der Büroräume dienen.

Wie immer ist Authentizität der Schlüssel zum Erfolg.

soulmastery

Gerne unterstützen wir Dein „employer branding“ mit vielfältigen und nachhaltigen Ansätzen und Angeboten zu den Themen Achtsamkeit, Empathie, Intuition und Kreativität durch Meditation4Business.

Vielen Dank, dass Du einen Artikel von soulmastery gelesen hast. Weitere Artikel findest Du hier: SoulMastery

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What does employer branding have to do with meditation? First of all, I have to be so fair and admit that even a few months ago I didn’t realize that employer branding had become an established term in the HR world. Hence a short definition from THE favourite source Wikipedia:

Employer brand describes an employer’s reputation as a place to work, and their employee value proposition, as opposed to the more general corporate brand reputation and value proposition to customers. The term was first used in the early 1990s, and has since become widely adopted by the global management community. Minchington describes employer brand as „the image of your organization as a ‚great place to work‘ in the mind of current employees and key stakeholders in the external market (active and passive candidates, clients, customers and other key stakeholders). The art and science of employer branding is therefore concerned with the attraction, engagement and retention initiatives targeted at enhancing your company’s employer brand.“

The idea for the connection between meditation and „employer branding“ came to me when I heard about a young woman who had quit her studies of economics, started studying philosophy and wondered what was going on with the world on the large scale. Such careers seems to be very common in recent times judging by our experience with our clients. Of course, „like“ attracts „like“, but I see a clear trend here. I hear from my former colleagues at the management consultancy and also from the banks that it is becoming increasingly difficult to attract „suitable candidates“. A friend who works in a renowned law firm also confirmed this fact for the legal sector. Therefore „employer branding“ is not only something for the mid-sized companies unfamiliar to university students or a company that manufactures toilets. The employer marketing has already reached the big brands and corporations. The bemoaned „shortage of skilled workers“ certainly contributes to this. But the true reasons are different in my opinion. Through my own circle of friends and acquaintances, but also through the many conversations with our customers, I notice again and again that times have changed. Today’s graduates know exactly what is going on in the consulting, banking and other formerly attractive sectors. Information flows unhindered in today’s society thanks to social media and the Internet. So it should come as no surprise that young people are well aware of where and what working conditions prevail. It is easy to read on the Internet what the mood is among the employees and in the team, what the conditions are regarding compensation and working hours. This has drastically changed the game in the last few years.

soulmastery

The argumentation of some articles and columns goes then in the direction of the generation pigeonholes. There are complaints about the generation Y and Z or advice for „dealing“ with these „human resources“. My experience shows that the „virus“ of meaningfulness has also reached generation X, to which I also belong myself. This generation was still the one that had provided reliable work bees, who threw themselves into their careers for titles, money and ego until they lost themselves completely. These people, too, are increasingly rethinking their lives unless they see themselves beyond the „point of no return“ through family, mortgages and „life circumstances“ .

So what do people want? Does nobody want to work anymore? Does everyone only want unconditional income? Even if this idea resonates or polarizes strongly with one or the other, I am of the opinion that it would concern only a very small part. Only a few can really do „nothing“ at all. A human being wants to be creative, as we all have creator nature inside of our selves. To be creative lies deep in our being. Many want to get involved, want to create something and also contribute something to society. But the „what“ and „how“ has changed a lot.

soulmastery

Due to our social prosperity and the interpersonal dynamics in this ever accelerating world, people seem to be looking for „meaning“ more than ever. The first thing they seem to consider in this process is their work. This seems consistent in the sense that we usually spend most of our „waking time“ at and with work and that this obviously secures our survival. The meaningfulness of our daily activities comes to the foreground with many people in the higher qualified professions. Rarely one finds fulfilment in the processing of documents or the creation of power points and reports. The people who we encounter mostly want to make a contribution that is valued and somehow comprehensibly makes the world a better place or at least does not make it worse.

Employer branding often shows how „cool“ it is to work in a company and if it is well done, there is often a hint in the direction of the meaningfulness of the work and the appreciation of the employees. Not surprisingly, it only seems really work with real substance behind it. Let’s recall that you can read everything on the net about what it really looks like behind the luminous employer branding billboards.

soulmastery

Slowly we are getting closer to the thing with meditation, because a company whose management has understood the added value of mindfulness (and in best case meditation) in connection with daily work activities, sends a very clear signal to young graduates and much desired „talents“. As always, Silicon Valley is leading the way. There are internal departments at Google, Apple, Microsoft, etc. that exclusively deal with the personal development of their „human resources“. Meditation rooms are abundantly available and the daily retreat into oneself in a productive working day belongs to normality.

More young people than ever are engaged in yoga, meditation and other directions of spiritual growth in their free time. A company which not only advertises such an offer to its employees, but also where the executive floor exemplifies it and makes it public, is „coincidentally“ very popular with young people. Many leading personalities in the USA attribute their professional success largely to meditative practice and thus to incomparable spiritual growth. Empathy, intuition and mindfulness of the management team are therefore derived from this circumstance by the (potential) employees. Often the conclusion is „here I am seen as a person“ and „my contribution makes a difference“.

soulmastery

Remarkably, companies with mindfulness programs display lower fluctuation rates (buzzword: „talent retention“) and higher innovation density from within their own ranks. This closes the loop for „Meditation 4 Employer Branding“. In my opinion, mindfulness and the possibility of meditation in everyday working life belongs in the portfolio of every leading company if it wants to remain in this leading position going forward. Here, of course, there is also the opportunity for those who are in the second or third row today, but who could already be ahead tomorrow. We often hear about Generation X, Y and Z – „I would rather work part-time than buy more stuff“. If the HR departments draw the right conclusions from this, they can develop the desired talents within their day-to-day work and get them excited about their daily tasks by shaping their daily work with mindfulness, empathy and creativity. Thanks to the coming wave of digitization and automation, this will be applicable in many areas. The most important milestone, however, is mutual interaction with empathy for each other. This is a clearly „top-down“ process and shapes sustainable corporate culture only in case the mindfulness initiatives are promoted through „leading by example“ by top management.

Our approach of #workasmeditation goes exactly in this direction. With #Meditation4Business we offer companies an approach to open up management-mindset for these topics and to develop the corporate culture in a sustainable way – from the inside out. In the beginning the transformation will demand strength, courage and work on oneself from the executives and the organization. Once the transformation is underway, the Internet will also be there and the news on the sustainable transformation will flow quickly to generations X, Y and Z. Here comes then the ROI in terms of marketing-savings. If the proclaimed „inner values“ are truly lived, this becomes just as transparent in our internet age, as hollow marketing slogans and pretended corporate values, which often serve as mere decoration for office spaces.

As always, authenticity is the key to success.

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